Altstädter Schützengilde Hubertus e.V. Quedlinburg 1225 Home - Zurück zur Startseite
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Chronik / Geschichte der Schützengilde

Zur allgemeinen Historie der Schützen- Bruderschaften/Gilden/Vereine …

Im Mittelalter mussten sich einige Städte noch selber vor Plündererbanden schützen. Aus diesem Grund wurden Vereine gegründet, die einer Bürgerwehr ähnelten; mit dem von Kaiser Heinrich I. im Jahr 924 erlassenen "Gesetz zur Wehrverfassung der Städte" wurden diese Bürgerwehren -zumindest was Siedlungen mit Stadtrecht betrifft- dann erstmals auch sanktioniert und offizieller Teil der Stadtverteidigung. Im Zusammenhang mit den Übungen und den Musterungen der Aufgebote der Städte (den Schützen von "Schutz" erst später vom "Schießen") Feierlichkeiten verbunden mit Umzügen veranstaltet. Zu diesen Schützenhöfen wurden auch Teilnehmer aus befreundeten Gemeinden und teilweise auch die feudalen Stadtoberhäupter eingeladen. Der selbstbewusste Charakter dieser Veranstaltungen der Bürger wurde aber nicht zu allen Zeiten von der Obrigkeit gern gesehen. Daher entwickelten sich regional sehr unterschiedliche Traditionen. Die militärische Signifikanz nahm über die Jahrhunderte ab und wurde mit dem Aufstellen regulärer Truppen und Garnisonen zur Landesverteidigung bedeutungslos, die Schützenfeste und Schützenvereine blieben als heimatliche Tradition und regionale Brauchtumspflege.

Altstädter Schützengilde Hubertus e.V. Quedlinburg 1225 Die Quedlinburger Schützengilde wurde erstmals 1225 namentlich erwähnt.
Sie gehört somit zu den ältesten Schützenvereinen Deutschlands.

Die Bräuche um das Schützenfest werden vor allem in Bayern und Niedersachsen, aber auch am Niederrhein, Mittelrhein und in Westfalen (insbesondere im Sauerland) mit Schützenumzügen gepflegt. An die alte Tradition wird seit der deutschen Wiedervereinigung auch in Ostdeutschland wieder angeknüpft. Die mit den Schützenfesten verbundenen Traditionen können regional sehr unterschiedlich sein. Zu diesen Traditionen gehören auch der "Fahnenschlag" (ein spezielles Fahnenschwenken). Es symbolisiert die Fesselung des heiligen St. Sebastianus, des Schutzpatrons der Jungschützen. Der Fahnenschlag und auch das Fahnenschwenken werden nach festgelegten Regeln durchgeführt, welche in der Bundesfahnenschwenkerordnung festgelegt sind, sodass auf Wettbewerben Schiedsrichter die Darbietungen auch bewerten können.

Schützenfeste können von einem bis zu mehreren Tagen dauern und mit unterschiedlichen Beiprogrammen angereichert sein. Sie finden oft in einem Festsaal der lokalen Gastwirtschaft oder in einem extra aufgebauten Festzelt statt. Im Sauerland haben die meisten Orte eine eigene Schützenhalle, die für die Schützenfeste genutzt wird. Viele Schützenfeste beginnen mit einem festlichen Umzug, bei dem der amtierende Schützenkönig mit seinem Hofstaat, von seinen Vereinsmitgliedern abgeholt, mit Musik durch den Ort zum Schützenplatz oder Festzelt marschiert oder kutschiert wird. Rund um das Festzelt ist oft ein Jahrmarkt oder eine Kirmes aufgebaut.

Wieder andere Schützenfeste leiten sich vom so genannten Freischießen ab. Beim Freischießen konnte sich der beste Schütze für ein Jahr von seinen Steuerabgaben freischießen oder sich andere Privilegien erkämpfen (bis hin zum Recht auf Heirat, wie in der Oper "Der Freischütz" dargestellt). Diese Art des Schützenfests war besonders im Raum Hannover angesiedelt und wird zum Beispiel in Springe, Peine und Wennigsen (Deister) noch immer gefeiert. Die Steuerfreiheit ist heute natürlich nicht mehr gegeben.

Wiedergründung der Schützengilde Quedlinburg - 30.04.1992

Wappen der Schützengilde

Am 30. April 1992 trafen sich in der Gaststätte "Zum Schloss" in Quedlinburg 21 Personen:
1. Hans Jürgen Gurock, 2. Helmuth Becker, 3. Günter Greipel, 4. Helmut Plage, 5. Waldemar Schröder, 6. Helga Bullack, 7. Christa Arnold, 8. Manfred Arnold, 9. Werner Schmidt, 10. Detlef Woldt, 11. Peter Dietrich, 12. Anja Dietrich, 13. Jörg Pfeifer, 14. Uwe Büschel, 15. Eckehardt Hechler, 16. Siefried Eisfeld, 17. Andreas Brandt, 18. Frank Klassen, 19. Werner Ewald, 20. Frank Belger, 21. Peter Eggert,
um einen zweiten Quedlinburger Schützenverein zu gründen.

Der neue Schützenverein sollte zukünftig den Namen Altstädter Schützengilde Hubertus e.V. Quedlinburg 1337 tragen.

Ziel der neu gegründeten Schützengilde war es, alle Traditionen wieder aufleben zu lassen, eine sinnvolle Freizeitgestaltung und eine gegenseitige Hilfe und Kameradschaft aufzubauen.

Für die umfangreichen Arbeiten traf man ich in den folgenden Wochen und Monate fast täglich.
Zu den o.g. Tätigkeiten einige Stichworte:
Erarbeitung der Satzungen, Beitragsordnungen, Eintragung beim Amtsgericht, Lehrgänge für Waffenbesitzkarten, Entwurf der Fahnenlogos, Anfertigung der Fahnen, Vorbereitung und Durchführung der Fahnenweihe …
Neben diesen Arbeiten, bemühte sich die Gilde bereits seit dem 18. Mai 1992 um die Errichtung eines Kleinkaliberschießstandes.

Bereits ein Jahr nach der Wiedergründung konnte anlässlich der Feierstunde zum einjährigen Bestehen der Gilde (01.05.1993) den Schützen verkündet werden, dass das Gelände zum Ausbau einer Schießsportanlage gefunden war, der erforderliche Pachtvertrag geschlossen wurde und das Vorkaufsrecht für das Gelände gesichert war.

Am 30.04.1994, anlässlich des zweijährigen Bestehens, wurde der Schießplatz, in Anwesenheit vieler Gäste, durch Rudolf Röhricht den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Quedlinburg eröffnet.

Luftaufnahme des Grundstücks

Weiter Investitionen waren nötig, um diese zu sichern, war es erforderlich, das gesamte Gelände vom Bundesvermögensamt zu erwerben.

"Behördenmühlen mahlen langsam." Aber am 27. Juni 1995 hatte es die Gilde endlich geschafft, in Anwesenheit der Notarin hieß es: "Die Bundesrepublik Deutschland verkauft an die Altstädter Schützengilde."

Das Grundstück von 5.000 qm wurde Eigentum der Altstädter Schützengilde Hubertus e.V. Quedlinburg 1337.

Die erforderliche Kaufsumme wurde durch die Mitglieder aufgebracht.
In den darauffolgenden Monaten wurde das Gelände vermessen.
Leider wurde durch die Neuvermessung eine Versetzung des bestehenden Zaunes erforderlich. - Es wurden die Trinkwasserleitung, der Stromanschluss und die Telefonleitung von ca. je 250 m verlegt. Zur Abwasserentsorgung wurde eine biologische Kläranlage errichtet. Ein Parkplatz wurde angelegt, die automatischen Scheibenschießanlagen gekauft und aufgebaut.
Parallel lief die Projektierung und das Genehmigungsverfahren zur Errichtung des Vereinshauses.
Die Fundamente und die Bodenplatte für das Vereinshaus wurden gegossen.

Am 30. Juni 1996 erfolgte die Grundsteinlegung durch Rudolf Röhricht den ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Quedlinburg. - Nachdem bereits Ende August 1996 das Richtfest stattgefunden hatte, erfolgte, in einer Rekordzeit von rund 4 Monaten, am 9.11.1996 die Einweihung des Vereinshauses.

Schützenhaus

Der materielle bauliche Wert des Vereinshauses beträgt ca. 148.275.- Euro (290.000.- DM). Für die Einrichtung, so z.B. für die Bestuhlung, Theke, Küche usw. wurden zusätzlich rund 26.587.- Euro (52.000.- DM) investiert.

Der Ausbau des Schießstandes, von der Projektierung, bis hin zur Abgabe des ersten Schusses, konnte durch den beispielhaften Einsatz der Mitglieder realisiert werden.
Besonders zu loben sind die von den beteiligten Firmen kostenlos zur Verfügung gestellte Maschinentechnik und die Geldspenden, die es ermöglichten das Projekt ohne nennenswerte Fördermittel innerhalb eines Jahres zu realisieren.

Mit der Fertigstellung dieses Gebäudes war ein weiterer Schritt zur Gestaltung der Schießsportstätte getan.

Am 16.11.1996 fand am Stauffenbergplatz in Quedlinburg die Weihe eines "nebenbei" errichteten Gilde-Gedenksteines statt

.Gilde-Gedenkstein

Zurücklehnen, da das Ziel erreicht war? Irrtum, auch die folgenden Jahre bis zum heutigen Tag waren von einer großen Anzahl von Aktivitäten gezeichnet, die bei den vielen bereits in Vergessenheit geraten sind.

Besonders zu erwähnen sind:

  1. Der Zukauf von weiteren 3.000 qm Gelände (Geamtgröße 8.000 qm) und die Errichtung der Festwiese einschließlich Umzäunung
  2. Gestaltung der Außenflächen mit Pflastern der Sitzfläche, Bepflanzung, Sandkastenbau, Aufbau eines Bungalows, Anlegen des Parkplatzes, die Namensgebung des Zufahrtsweges. Er trägt den Namen Hubertusweg. Das Schützenhaus hat die Nr. 1.
  3. Die Installation der Alarmanlage, der Fernsehanlage, der Raumentlüftung, der Kauf eines Rasenmähtraktors
    Neben all den unmittelbaren materiellen baulichen Arbeiten war die Aufarbeitung und Beibehaltung der Traditionen, die ein Hauptziel der Gilde sind, nie zu kurz gekommen.

Eine der Nachbildung der Gildefahne wurde angefertigt. Als Muster diente die ursprüngliche Fahne aus dem Schlossmuseum. Das Bildband "Entwicklung der Gilde" wurde gestaltet, eine neue qualitativ hochwertige Königskette wurde angeschafft und vieles mehr …

GildefahneGildefahne

In der Gründungszeit war es schwierig, das genaue Gründungsjahr der mittelalterlichen Gilde zu ermitteln. Selbst gefundenes Archivmaterial lieferte zunächst das Gründungsjahr 1337. Das Thema wurde bis 1997 zurückgestellt.
Im Frühjahr 1997 wurde ein Gutachten bei Herrn Professors Dr. Hernischfeger aus Halberstadt in Auftrag gegeben. Professors Hernischfeger bestätigte in seinem Gutachten das Gründungsjahr 1225.
In der Vollversammlung am 26.9.1997 wurde die Jahresänderung einstimmig beschlossen, danach wurde die Namensänderung beim Amtsgericht Quedlinburg beantragt.
Seit dem 2.2.1998 trägt die Gilde mit der Eintragung im Vereinsregister offiziell den Namen: "Altstädter Schützengilde Hubertus e.V. Quedlinburg 1225"

Neben der Tradition der Gilde gehören unter anderem auch das Löffel-, Pfennigschießen, das jährliche Schützenfest, das Vogel- und Hubertusschießen fest zu den Ritualen des Vereins.

Hervorzuheben ist auch, die bereits seit Bestehen der Gilde eingeführte Regelung, dass den jährlich ermittelten Schützenkönigen das Freibier und das Schützenfrühstück aus den Mitgliedsbeiträgen der Schützengilde bezahlt wird. Hierdurch wird die Voraussetzung gegeben, dass jeder, ob arm oder reich, sich an einem echten Wettkampf um die Königswürde beteiligen können.

Selbstverständlich kommt die Geselligkeit nicht zu kurz.
Die Gilde besucht befreundete Vereine zu ihren Schützenfesten und Jubiläen.
Sie feiert mit ihren Mitgliedern und deren Angehörigen z.B. das Osterfeuer, die Weihnachtsfeier, die Silvesterfeier usw. werden immer im Rahmen der gesamten Familie gefeiert. Schießsportliche Veranstaltungen wie das traditionelle Pfennig-, Löffel-, Vogel- und Hubertusschießen schließen sich o.g. Festivitäten an.

Das Schützenfest ist das Highlight des Gildejahres.
Das Vereinshaus wird zunehmend für Geburtstags-, Betriebsfeiern, Hochzeiten und sonstige Veranstaltungen genutzt.
Der modern eingerichtete Schießstand findet bei Fremdschützen und anderen Vereinen Anklang.
Wenn man zurückblickt, was die Schützengilde in den Jahren seit der Wiedergründung geschaffen hat, kann man stolz auf die Altstädter Schützengilde Hubertus e.V. sein.

O.g. Leistungen sind nur durch die große Einsatzbereitschaft der Mitglieder, durch die großzügigen Sponsoren, die kostenlose Bereitstellung von Maschinentechnik und Material möglich gewesen.

Hubertus Hirsch  mit Kreuzerscheinung im Geweih

Seit der Gründung der Altstädter Schützengilde Hubertus hat sie das Symbol des Hirsches mit dem strahlenden Kreuz als Bestandteil in ihrem Wappen. Der Hubertus-Hirsch mit dem Kreuz im Geweih, die Erscheinung, die vor rund 1300 Jahren Hubert den Bischof von Maastricht veranlasste sein Leben völlig zu ändern, ist das tragende Symbol der Quedlinburger Schützengilde.

In unserer schnelllebigen Zeit gehen viele Werte, wie z.B. Kameradschaft, Freundschaft und gegenseitiges Verständnis verloren.
Die Schützengilde versucht gemäß ihres Motos "KLARHEIT IM AUGE - WAHRHEIT IM HERZEN" aktiv zu sein und die (knappe) Freizeit ihrer Mitglieder unter Berücksichtigung o.g. Wertvorstellungen zu gestalten.

Neufassung: Schützenbruder Uwe-Karsten Schröder

Quellen:
Herr Professor Dr. Hernischfeger
Schützenbruder Helmuth Becker
www.Wikipedia.de

 


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